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Jahresbericht 2017 liegt vor: Expertenwissen des SES gefragt wie nie zuvor – Weltdienst 30+ für Berufstätige gut angelaufen

Bonn. Der Senior Experten Service (SES) hat heute seinen Jahresbericht 2017 vorgelegt. Die führende deutsche Entsendeorganisation für ehrenamtliche Fach- und Führungskräfte präsentierte das bislang beste Ergebnis ihrer Geschichte.

„Im letzten Jahr haben unsere Expertinnen und Experten im Ausland und in Deutschland mehr als 6.500 Einsätze durchgeführt – über 1.000 mehr als im Vorjahr. Das ist eine ausgezeichnete Bilanz“, sagte SES-Geschäftsführerin Dr. Susanne Nonnen. Es habe sich abermals gezeigt, dass der SES mit seinem Angebot des Know-how-Transfers und der Hilfe zur Selbsthilfe rund um den Globus gefragt sei.

2017 haben insgesamt 1.813 SES-Einsätze in Entwicklungs- und Schwellenländern stattgefunden, die Übrigen in Deutschland, wo sich der SES vor allem für die Nachwuchsförderung stark macht. In diesen Bereich fällt auch das erfolgreichste einzelne Angebot des SES: die Initiative VerA zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen. Allein im vergangenen Jahr profitierten fast 4.500 Auszubildende von dem bundesweiten Mentorenprogramm.

Deutlich zugelegt hat die Zahl der Menschen, die für den SES aktiv sein wollen. Sie lag im Dezember 2017 bei fast 13.000. Der Zuwachs ist auch darauf zurückzuführen, dass der SES sein Expertenregister für Berufstätige geöffnet und den Weltdienst 30+ gegründet hat.

Der neue Auslandsdienst ist Anfang 2017 angelaufen. Seither entsendet der SES nicht nur Fachleute im Ruhestand, sondern auch Expertinnen und Experten, die mitten im Erwerbsleben stehen. In den letzten eineinhalb Jahren haben sich mehrere Hundert Berufstätige beim SES registrieren lassen. Fast 200 von ihnen waren bereits im Einsatz – die meisten in Afrika und Asien.

Gleichwohl sucht der SES ständig Expertennachwuchs aus allen beruflichen Richtungen: aus Handwerk und Technik nicht weniger als aus dem kaufmännischen, medizinischen oder sozialen Bereich. Weltweit begehrt ist etwa jeder, der sich mit regenerativen Energien auskennt oder in der Textilproduktion zu Hause ist. Aber auch Fachleute für die berufliche Bildung oder Pflege, Therapie, Rehabilitation und Inklusion werden immer stärker nachgefragt.

Der SES-Jahresbericht 2017 steht zum Download und auf Anfrage auch als Printversion bereit.