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Dringend gesucht: Expertinnen und Experten für Pflege, Therapie, Rehabilitation und Inklusion

Bonn. Für seine internationalen Einsätze sucht der SES zurzeit insbesondere Expertinnen und Experten aus den Bereichen Pflege, Therapie, Rehabilitation und Inklusion. In den ersten fünf Monaten von 2018 hat der SES so viele Anfragen nach Fachwissen auf diesen Gebieten erhalten wie nie zuvor – die meisten davon aus Asien.

Nahezu täglich melden sich Kliniken, die neue physiotherapeutische Behandlungsansätze kennenlernen möchten, ihre Hygienestandards oder die neurologische Rehabilitation verbessern wollen. Ähnlich stark ist das Interesse an modernen Methoden der Altenpflege und Palliativmedizin.

Auch ländliche Gesundheitszentren, die unter einfachsten Bedingungen arbeiten müssen, kommen auf den SES zu, ebenso Werkstätten, die Menschen mit Behinderungen beschäftigen, oder Schulen und andere Einrichtungen für Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf. Um der starken Nachfrage gerecht zu werden, müsste der SES viele neue Expertinnen und Experten für Pflege, Therapie, Rehabilitation und Inklusion registrieren. Mit seinen derzeit 300 Fachleuten aus diesen Bereichen ist er deutlich „unterbesetzt“.

Gesucht ist Allgemein- und Spezialwissen und dies sowohl in der Praxis wie auch in der Theorie. Die richtigen Handgriffe im Umgang mit Patienten zählen nicht weniger als organisatorische und administrative Kenntnisse oder Erfahrung im Aufbau einer inklusiven Lernumgebung. Ähnlich wichtig: die Fähigkeit zur Durchführung von Schulungen zu Themen wie Aufmerksamkeitstraining, behindertengerechte Arbeitsplatzgestaltung, Ergotherapie, Logopädie und geriatrische Rehabilitation.

Wer sich für SES-Einsätze im Ausland interessiert, hat die besten Chancen, wenn er Fremdsprachenkenntnisse mitbringt. Der SES entsendet seine Expertinnen und Experten in afrikanische, asiatische oder lateinamerikanische Länder und dort bisweilen auch in Regionen, in denen kein Dolmetscher zur Verfügung steht. Fachleute aus dem Handwerk, die Englisch oder Französisch, Spanisch oder gar Russisch sprechen, sind deshalb besonders begehrt. SES-Einsätze im Ausland dauern in der Regel vier bis sechs Wochen. Einsätze in Deutschland erstrecken sich über längere Zeiträume, finden aber tage- oder stundenweise statt. Weder die Registrierung beim SES noch die Übernahme eines Einsatzes sind mit Kosten verbunden.

Mehr über eine ehrenamtliche Tätigkeit für den SES erfahren sie unter www.ses-bonn.de oder von Astrid Klingelhöfer: a.klingelhoefer@ses-bonn.de, 0228 26090-75.