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Rekordergebnis 2014: Über 11.600 Expertinnen und Experten – Mehr als 4.300 Einsätze im In- und Ausland

Bonn. Der Senior Experten Service (SES) hat 2014 als erfolgreichstes Jahr seiner über 30-jährigen Geschichte abgeschlossen und seine Position als größte deutsche Organisation seiner Art damit deutlich ausgebaut: Nie zuvor war die Zahl der registrierten Expertinnen und Experten so hoch wie zum Jahresende, nie zuvor hat der SES im In- und Ausland so viele Einsätze durchgeführt wie im vergangenen Jahr.

„Maßgeblichen Anteil an der ausgezeichneten Bilanz hatte unsere Initiative VerA zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen: unser Angebot für junge Menschen in der Berufsausbildung hier in Deutschland“, sagt Dr. Susanne Nonnen. Auch bei Einsätzen im Ausland sei die Aus- oder Weiterbildung ein zentrales Thema. „Viele unserer auswärtigen Partner haben großes Interesse am dualen Ausbildungssystem. Gerne nutzen sie die Gelegenheit, sich bei unseren Expertinnen und Experten über die Grundzüge dieses Systems zu informieren“, so die SES-Geschäftsführerin weiter.

2014 hat der SES in Deutschland und in rund 90 weiteren Ländern über 4.300 Einsätze durchgeführt – in kleinen und mittleren Unternehmen, öffentlichen Verwaltungen, Kammern und Wirtschaftsverbänden, sozialen und medizinischen Einrichtungen und Institutionen der Grund- und Berufsbildung. Mehr als die Hälfte der Einsätze des letzten Jahres fanden im Rahmen der Ausbildungsinitiative VerA statt.

Deutlich erhöht hat sich die Zahl der Menschen, die dem SES ihr Wissen und ihre Berufserfahrung zur Verfügung stellen. Im Jahresverlauf haben sich 1.205 Fachleute im Ruhestand bei der Bonner Organisation registrieren lassen, jeden Monat im Schnitt 100. Ende 2014 umfasste die Expertendatenbank des SES die Namen von 11.663 Personen.

Stellvertretend für alle, die sich in seinem Namen engagieren, wurde der SES im letzten November ausgezeichnet. Für seinen Beitrag zu einem neuen Altersbild verlieh ihm die Robert Bosch Stiftung den Otto Mühlschlegel Preis.

Senior Experten Service (SES)

Der SES – die Stiftung der Deutschen Wirtschaft für internationale Zusammenarbeit – gibt mit Fachleuten im Ruhestand aus über 50 Branchen Hilfe zur Selbsthilfe. SES-Einsätze finden vorwiegend in Entwicklungs- und Schwellenländern und in Deutschland statt. Seit seiner Gründung im Jahr 1983 hat der SES mehr als 30.000 Einsätze in gut 160 Ländern durchgeführt.

Träger des SES sind die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft: der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH).

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt die Tätigkeit des SES im Ausland, das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert sein Engagement für Auszubildende in Deutschland.

Informationen und kostenloses Fotomaterial: Abteilung Kommunikation: Dr. Heike Nasdala, Julia Haun, Petra Leven, Dr. Reinhold Meyer: 0228 26090-51/34/33, presse(at)ses-bonn.de, www.ses-bonn.de