Senior Experten Service (SES) sucht Fachleute aus dem Handwerk

Bonn. Mit mehr als 12.000 Fachleuten aus 50 Branchen ist der Senior Experten Service (SES) eine der größten Organisationen im Bereich der ehrenamtlichen Weitergabe von Fachwissen und Berufserfahrung. Trotz der hohen Zahl an registrierten Ruheständlern ist der SES ständig auf der Suche nach „Nachwuchs“, das gilt in besonderem Maße für Expertinnen und Experten aus dem Handwerk.

„Im In- und Ausland besteht ständig hohe Nachfrage nach Expertenwissen aus dem Handwerk“, sagt SES-Geschäftsführerin Dr. Susanne Nonnen. Ein Grund dafür sei das international große Renommee eines in Deutschland erworbenen Meisterbriefes.

Viele Expertinnen und Experten aus dem Handwerk könnte der SES zur selben Zeit doppelt- und dreifach entsenden. Das trifft auf alle Bereiche zu – auch auf die alten: Gesucht werden Bäcker, Konditoren und Brauer ebenso wie Friseure, Metzger, Schweißer oder Fliesenleger. Nicht anders ist die Situation im technischen Bereich. Expertinnen und Experten aus der Klimatechnik oder dem immer wichtiger werdenden Feld der Regenerativen Energien, Elektroniker oder Mechatroniker sind beim SES höchst willkommen.

Durch die ehrenamtlichen Einsätze trägt der SES deutlich zur wirtschaftlichen Entwicklung bei, fördert die Infrastruktur in den Auftragsländern, macht sich für eine praxisorientierte Ausbildung stark und hilft bei der Einführung neuer Technologien. Diese Aufzählung zeigt, dass die Auftraggeberinnen und Auftraggeber des SES vielfältige und hohe Ansprüche an die Fähigkeiten der Fachleute haben, die der SES entsendet. „Es hat sich gezeigt, dass das Konzept des ehrenamtlichen Know-how-Transfers ankommt – in Entwicklungs- und Schwellenländer nicht weniger als in Deutschland“, so Susanne Nonnen. Allein im vergangenen Jahr gab es 7.800 Einsätze im In- und Ausland – ein Plus von 1.000 im Vergleich zum Vorjahr. Und noch eine auffallende Entwicklung: Der Anteil der Frauen steigt stetig.

Wer neben Deutsch auch Englisch, Französisch, Spanisch oder gar Portugiesisch spricht und eine Ausbilder- oder Fachlehrerbefähigung mitbringt, gehört übrigens zu den besonders gesuchten Expertinnen und Experten.

Ständig nachzulesen sind Informationen über diese und weitere beim SES stark nachgefragte Qualifikationen unter www.ses-bonn.de.