Rückblick 2018: Senior Experten Service: 8.000 Einsätze in Sicht – Topbilanz dank VerA

Bonn. Schon die ersten elf Monate zeigen es: 2018 wird das bislang erfolgreichste Jahr des SES. Bereits Ende November wies die Statistik mehr als 7.800 Einsätze im In- und Ausland aus – über 1.000 mehr als im Vorjahr. Das entspricht einem Zuwachs von 16,4 Prozent!

Dieses ausgezeichnete Ergebnis ist in erster Linie auf das bundesweite Mentorenprogramm VerA zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen zurückzuführen. Bisher haben 2018 rund 5.260 junge Menschen von diesem Angebot profitiert. Unter ihnen war auch der 10.000 Auszubildende seit dem Start der Initiative vor zehn Jahren. Ein Highlight, das am 26. Juni in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin gefeiert wurde. Ehrengast war First Lady Elke Büdenbender. Ausgesprochen gut hat sich auch die Einsatztätigkeit im Ausland entwickelt. Vier Wochen vor Jahresende ist sicher, dass der SES zum ersten Mal in seiner Geschichte mehr als 2.000 Expertinnen und Experten entsenden wird und sich über ein deutliches Plus von über zwölf Prozent im Vergleich zu 2017 freuen kann.

Fast verdoppelt hat sich dabei die Zahl der Einsätze, die auf den Weltdienst 30+ entfallen. Der erst zwei Jahre alte Dienst, der berufstätigen Fachleuten ein ehrenamtliches Engagement in Entwicklungs- und Schwellenländern ermöglicht, hat sich als Erfolgsmodell erwiesen.

Mittlerweile gehören gut 1.000 der fast 13.000 registrierten Expertinnen und Experten zum Weltdienst 30+. Interessanterweise sind knapp die Hälfte von ihnen Frauen. Auch das ist eine gute Nachricht. So ist der SES gut gerüstet für das neue Jahr. Dazu trägt auch bei, dass er großzügige Förderer hat – insbesondere das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).