Der Senior Experten Service (SES) sucht: Fachleute aus allen Branchen für ehrenamtliche Einsätze im In- und Ausland

Bonn. Der Senior Experten Service (SES) sucht dringend neue Expertinnen und Experten für seine ehrenamtlichen Einsätze im In- und Ausland. Know-how aus allen fachlichen Richtungen ist gefragt. Das gilt für jedes Handwerk, alle technischen, kaufmännischen, medizinischen und sozialen Berufe – auch für ausgewiesenes Spezialwissen und besondere Fremdsprachenkenntnisse.

Jeder, der sich mit seinem Fachwissen und seiner Berufserfahrung ehrenamtlich engagieren möchte, ist herzlich eingeladen, sich beim SES registrieren zu lassen. Einsatzmöglichkeiten bestehen sowohl in Entwicklungs- und Schwellenländern wie auch in Deutschland.

Einsatzmöglichkeiten

In den Ländern des Südens unterstützen die Fachleute des SES zum Beispiel kleine und mittlere Unternehmen, Einrichtungen der beruflichen Bildung, Kommunen, soziale Organisationen und Institutionen des Gesundheitswesens. Sie leisten so einen wichtigen Beitrag zum Know-how-Transfer in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. In Deutschland machen sich die Expertinnen und Experten des SES vor allem für die Nachwuchsförderung stark. Besonders zu erwähnen ist hier die bundesweite SES-Initiative VerA zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen. Das Mentorenprogramm stellt jedem Auszubildenden, der Unterstützung wünscht, einen persönlichen Coach zur Seite. Es ist zu über 80 Prozent erfolgreich und damit ein sehr effektives Instrument zur Bekämpfung des Fachkräftemangels.

Rahmenbedingungen

SES-Einsätze im Ausland dauern in der Regel vier bis sechs Wochen. Einsätze in Deutschland erstecken sich über längere Zeiträume, finden aber stunden- oder tageweise statt. Der SES bereitet seine Expertinnen und Experten auf ihre Einsätze intensiv vor. Er übernimmt die Einsatzorganisation, sorgt für Versicherungsschutz und bietet regelmäßige Veranstaltungen zum Informations- und Erfahrungsaustausch an. Selbstverständlich ist beim SES weder die Registrierung noch die Übernahme eines Einsatzes mit Kosten verbunden. Auch geht mit einer Registrierung keine Verpflichtung zur Durchführung von Einsätzen einher. Weitere Informationen: www.ses-bonn.de.