Einsatzbeispiele

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Uganda: Ausbildung in der Holzverarbeitung

Uganda: Ausbildung in der Holzverarbeitung

An der privaten Berufsschule Morkiswa Community Skilling Institute in Tororo im Südosten Ugandas werden die Schüler in den Bereichen Elektro, Sanitär, Bau, Schneiderei und Friseurwesen ausgebildet. Im Rahmen der Ausbildung werden zudem Holz- und Metallprodukte sowie landwirtschaftliche und tierische Nebenprodukte hergestellt und an die örtlichen Gemeinden verkauft. SES-Experte Henner Gersbach unterstützte die Berufsschule beim Training der Ausbilder im Bereich der Holzverarbeitung. Dabei wurden moderne Lehrmethoden und die Vermarktung der hergestellten Produkte vermittelt. Weiterhin zeigte der SES-Experte den Schülern, wie die vorhandenen Werkzeuge und Geräte bei der Holzproduktion fachgerecht verwendet werden. Dadurch sollen die Arbeitsprozesse verbessert und neue Märkte erschlossen werden. Ziel war es die Fähigkeiten und Kenntnisse von Ausbildern und Schülern im Bereich Holzverarbeitung zu optimieren und die Ausbildungsqualität an der Berufsschule insgesamt zu steigern.

Kolumbien: Unterstützung der Agrarwirtschaft

Kolumbien: Unterstützung der Agrarwirtschaft

Das Secretaría Distrital de Desarrollo Económico in Bogotá ist eine staatliche Einrichtung zur Unterstützung der Agrarwirtschaft in der Region um die kolumbianische Hauptstadt. SES-Experte Manfred Siebert half der Einrichtung bei dem Vorhaben, die Mitarbeiterqualifikation im Bereich Agrarwissenschaften zu erhöhen. Das Ziel des Einsatzes war die Vermittlung von Konzepten und Methoden zur ressourcenschonenden Produktionsumstellung in der Landwirtschaft. Dadurch soll vorrangig ein Beitrag zur Verbesserung der sozial-ökonomischen Situation der Kleinbauern, der lokalen Wettbewerbsfähigkeit und der Nahrungsmittelsicherheit geleistet werden. Schwerpunkte der Tätigkeit von Manfred Siebert waren die Analyse der Agrarproduktion der Region, die Benennung von Verbesserungspotenzialen und die Ausarbeitung eines Maßnahmenkatalogs zur Verbesserung einer nachhaltigen und ökologisch verträglichen Produktion. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt waren Fortbildungsmaßnahmen für das Fach- und Führungspersonal.

Sierra Leone: Ausbildung in Textil und Design

Sierra Leone: Ausbildung in Textil und Design

Das Young Women's Christian Association Vocational Institute in der Hauptstadt Freetown ist eine Institution, die jungen Mädchen und Frauen eine Berufsausbildung unter anderem im Bereich Kleidung und Textil anbietet. SES-Expertin Ursula Schwierske unterstützte das Institut bei der Schulung der Ausbilderinnen sowie der Qualitätsverbesserung der Produkte. Schwerpunkt der Tätigkeit war der Bereich Kleidung und Textilien: Die Schulung der Ausbilderinnen beinhaltete z.B. das Recyceln von Jeans, aus deren Hosenbeinen Streifen für die Weberei hergestellt wurden, sowie von gefärbten Baumwollstoffen zu neuen Produkten. Ziel ist es, die Verkaufschancen zu erhöhen und damit mehr zum Einkommen der Mädchen und Frauen beizutragen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden die Ausbilderinnen und der IT-Lehrer in die Anwendung eines Programms zur Herstellung von Vorlagen zum Paper Piercing (Patchwork) eingewiesen. Dadurch können viel mehr unterschiedliche Muster verwendet werden.

Haiti: Entwicklung in einem von Unwettern zerstörten Land

Haiti: Entwicklung in einem von Unwettern zerstörten Land

In den letzten Jahren haben Naturkatastrophen verheerende Verwüstungen in Haiti angerichtet und bedrohen die Existenz vor allem der ländlichen Bevölkerung. SES-Experte Rolf Coulanges drehte im Auftrag der von kirchlichen und privaten Stiftungen geförderten Organisation ‚Haiti Project Education‘ (HPW) einen Dokumentarfilm in Bergdörfern im Süden des Landes. Für die Dorfbewohner stellt sich die Frage nach dem wirtschaftlichen Überleben unter den klimatischen Bedingungen. In intensiven Gesprächen wurden mögliche langfristige Veränderungen in der Landwirtschaft, etwa neue Pflanzenarten und Anbaumethoden diskutiert sowie Lebensperspektiven umrissen. Diese Prozesse in den entlegenen Dörfern zu beobachten und festzuhalten war das Thema des Dokumentarfilms. Durch die Vorführung des Films in anderen Teilen Haitis will das Team – der Experte und die vom HPE geförderten Jugendlichen – landesweit Diskussionen über die neuen Fragestellungen anstoßen. Dies wäre in einem Land, in dem bäuerliches und städtisches Leben völlig getrennt sind, für ein zukünftiges solidarisches Handeln sehr wichtig.

Namibia: Entwicklung unter schwierigen klimatischen Bedingungen

Namibia: Entwicklung unter schwierigen klimatischen Bedingungen

Die private Einrichtung ‚Omomas Care Centre‘ ist eine Grundschule für die Kinder des Dorfes Omoma und kümmert sich insbesondere um Waisen- und Straßenkinder. Ein wichtiges Vorhaben ist die Vergrößerung des Nutzgartens der Schule, um die Selbstversorgung und das Gesundheitsbewusstsein der Kinder zu verbessern. SES-Experte Dr. Ralf P. Schaab unterstützte das Projekt bei der Bewirtschaftung des Gartens, der Weiterbildung der Kinder im Gesundheitsbereich, beim nachhaltigen Wassermanagement und der Gemeinschaftsentwicklung. In einer sehr trockenen Region Namibias gelegen, muss sich das Projekt mit Problemen wie sandigen Böden, Trockenheit und extremen Klimabedingungen auseinandersetzen. Wasser ist ein begrenztes Gut – ebenso wie fachkundige Gärtner. Unter diesen Verhältnissen können nur der gemeinsame Wille der Gemeinschaft und eine erfolgreiche Ernte das Projekt des Nutzgartens nachhaltig machen.

Ukraine: Medizinische und soziale Rehabilitation von Kindern

Ukraine: Medizinische und soziale Rehabilitation von Kindern

Das ‚Spezialisierte Kinderheim Solnyschko‘ in der südlichen Ukraine ist eine Einrichtung zur medizinischen und sozialen Rehabilitation von Kindern. SES-Expertin Bertha Fahr hat das Kinderheim bei der qualitativen Verbesserung der pädiatrischen Ergotherapie unterstützt, um eine positive Entwicklung der Kinder zu sichern. Die Qualifizierung der Mitarbeiter im Fachbereich Ergotherapie soll einen Beitrag zum wirtschaftlichen Betrieb des Kinderheims leisten und die Anhebung der Gesundheitsstandards gewährleisten. Übergeordnetes Ziel ist es, den Kindern zu mehr Selbstständigkeit und Unabhängigkeit im Alltagsleben zu verhelfen.

Uganda: Berufsausbildung für Jugendliche in Dörfern

Uganda: Berufsausbildung für Jugendliche in Dörfern

Jugendliche in den Dörfern Ugandas beruflich auszubilden ist ein vorrangiges Entwicklungsziel. Das 2014 gegründete Morkiswa Community Skilling Institute, eine private Berufsschule in Tororo im Osten des Landes, bemüht sich unter schwierigen Bedingungen und mit einfachen Hilfsmitteln bis zu 200 Jugendliche aus den umliegenden Dörfern theoretisch und praktisch auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten. SES-Experte Wolf-Dieter Milhan hat die Lehrkräfte im Bereich Landwirtschaft in der pädagogischen Arbeit unterstützt. Die landwirtschaftliche Ausbildung gehört zu den schwächsten Ausbildungslehrgängen. Wolf-Dieter Milhan half dabei, die Organisationsstruktur des Schulbetriebes zu verbessern, neue didaktische Methoden aufzuzeigen und einen Anbauplan für die zur Schule gehörenden Flächen zu erstellen. Besonders die praktische Ausbildung wurde verbessert und jedem einzelnen Auszubildenden die persönliche Verantwortung für jeweils ein Feld übertragen.