Einsatzbeispiele

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Haiti: Entwicklung in einem von Unwettern zerstörten Land

Haiti: Entwicklung in einem von Unwettern zerstörten Land

In den letzten Jahren haben Naturkatastrophen verheerende Verwüstungen in Haiti angerichtet und bedrohen die Existenz vor allem der ländlichen Bevölkerung. SES-Experte Rolf Coulanges drehte im Auftrag der von kirchlichen und privaten Stiftungen geförderten Organisation ‚Haiti Project Education‘ (HPW) einen Dokumentarfilm in Bergdörfern im Süden des Landes. Für die Dorfbewohner stellt sich die Frage nach dem wirtschaftlichen Überleben unter den klimatischen Bedingungen. In intensiven Gesprächen wurden mögliche langfristige Veränderungen in der Landwirtschaft, etwa neue Pflanzenarten und Anbaumethoden diskutiert sowie Lebensperspektiven umrissen. Diese Prozesse in den entlegenen Dörfern zu beobachten und festzuhalten war das Thema des Dokumentarfilms. Durch die Vorführung des Films in anderen Teilen Haitis will das Team – der Experte und die vom HPE geförderten Jugendlichen – landesweit Diskussionen über die neuen Fragestellungen anstoßen. Dies wäre in einem Land, in dem bäuerliches und städtisches Leben völlig getrennt sind, für ein zukünftiges solidarisches Handeln sehr wichtig.

Namibia: Entwicklung unter schwierigen klimatischen Bedingungen

Namibia: Entwicklung unter schwierigen klimatischen Bedingungen

Die private Einrichtung ‚Omomas Care Centre‘ ist eine Grundschule für die Kinder des Dorfes Omoma und kümmert sich insbesondere um Waisen- und Straßenkinder. Ein wichtiges Vorhaben ist die Vergrößerung des Nutzgartens der Schule, um die Selbstversorgung und das Gesundheitsbewusstsein der Kinder zu verbessern. SES-Experte Dr. Ralf P. Schaab unterstützte das Projekt bei der Bewirtschaftung des Gartens, der Weiterbildung der Kinder im Gesundheitsbereich, beim nachhaltigen Wassermanagement und der Gemeinschaftsentwicklung. In einer sehr trockenen Region Namibias gelegen, muss sich das Projekt mit Problemen wie sandigen Böden, Trockenheit und extremen Klimabedingungen auseinandersetzen. Wasser ist ein begrenztes Gut – ebenso wie fachkundige Gärtner. Unter diesen Verhältnissen können nur der gemeinsame Wille der Gemeinschaft und eine erfolgreiche Ernte das Projekt des Nutzgartens nachhaltig machen.

Ukraine: Medizinische und soziale Rehabilitation von Kindern

Ukraine: Medizinische und soziale Rehabilitation von Kindern

Das ‚Spezialisierte Kinderheim Solnyschko‘ in der südlichen Ukraine ist eine Einrichtung zur medizinischen und sozialen Rehabilitation von Kindern. SES-Expertin Bertha Fahr hat das Kinderheim bei der qualitativen Verbesserung der pädiatrischen Ergotherapie unterstützt, um eine positive Entwicklung der Kinder zu sichern. Die Qualifizierung der Mitarbeiter im Fachbereich Ergotherapie soll einen Beitrag zum wirtschaftlichen Betrieb des Kinderheims leisten und die Anhebung der Gesundheitsstandards gewährleisten. Übergeordnetes Ziel ist es, den Kindern zu mehr Selbstständigkeit und Unabhängigkeit im Alltagsleben zu verhelfen.

Uganda: Berufsausbildung für Jugendliche in Dörfern

Uganda: Berufsausbildung für Jugendliche in Dörfern

Jugendliche in den Dörfern Ugandas beruflich auszubilden ist ein vorrangiges Entwicklungsziel. Das 2014 gegründete Morkiswa Community Skilling Institute, eine private Berufsschule in Tororo im Osten des Landes, bemüht sich unter schwierigen Bedingungen und mit einfachen Hilfsmitteln bis zu 200 Jugendliche aus den umliegenden Dörfern theoretisch und praktisch auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten. SES-Experte Wolf-Dieter Milhan hat die Lehrkräfte im Bereich Landwirtschaft in der pädagogischen Arbeit unterstützt. Die landwirtschaftliche Ausbildung gehört zu den schwächsten Ausbildungslehrgängen. Wolf-Dieter Milhan half dabei, die Organisationsstruktur des Schulbetriebes zu verbessern, neue didaktische Methoden aufzuzeigen und einen Anbauplan für die zur Schule gehörenden Flächen zu erstellen. Besonders die praktische Ausbildung wurde verbessert und jedem einzelnen Auszubildenden die persönliche Verantwortung für jeweils ein Feld übertragen.