03. Januar 2018 14:11

Erfolgsjahr 2017: SES gibt 6.500-mal Hilfe zur Selbsthilfe – Ehrenamtliche Fachleute im In- und Ausland gefragt wie nie zuvor

Bonn. Der Senior Experten Service (SES) war 2017 so erfolgreich wie nie zuvor: Im In- und Ausland übernahmen seine ehrenamtlichen Expertinnen und Experten erstmals mehr als 6.500 Einsätze – ein neuer Rekord für den SES und ‚seine‘ Hilfe zur Selbsthilfe.

„Mit diesem Ergebnis sind wir mehr als zufrieden“, sagt SES-Geschäftsführerin Dr. Susanne Nonnen. „Das gilt vor allem für unsere bundesweite Initiative VerA zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen – unser erfolgreichstes einzelnes Angebot. Junge Menschen in ganz Deutschland verlassen sich auf die Erfahrung unserer Expertinnen und Experten.“

Auch in Entwicklungs- und Schwellenländern konnte der SES punkten: Mit dem Know-how seiner Fachleute im Ruhestand und dem Weltdienst 30+, seiner neuen jungen Sparte. „Seit einem Jahr entsenden wir auch Berufstätige. Wir stärken damit das ehrenamtliche Engagement der mittleren Generation in der Entwicklungszusammenarbeit. Das kommt sehr gut an“, so die SES-Chefin weiter.

Im vergangenen Jahr kamen die meisten internationalen Experteneinsätze des SES kleinen und mittleren Unternehmen, Organisationen oder Kommunen zugute. Inhaltliche Schwerpunkte bildeten die nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, die Bereiche Bildung und Ausbildung, das Gesundheitswesen und die soziale Sicherung.

Das Jahr in Zahlen

2017 hat der SES in mehr als 80 Ländern über 6.500 ehrenamtliche Einsätze durchgeführt – ein Plus von rund 1.000 im Vergleich zum Vorjahr. Im Ausland fanden mehr als 1.800 dieser Einsätze statt, in Deutschland fast 4.800, etwa 90 Prozent davon im Rahmen der Initiative VerA.

Deutllich erhöht hat sich auch die Zahl der Menschen, die dem SES ihr Wissen und ihre Berufserfahrung zur Verfügung stellen. Ende 2017 umfasste seine Expertendatenbank Namen von 12.916 Personen. Im Jahresverlauf haben sich 1.370 Fachleute registrieren lassen, mehr als 400 davon für den Weltdienst 30+.