04. Juli 2017 15:00

Dringend gesucht: Fachleute für das deutsche Ausbildungssystem – Know-how für Entwicklungs- und Schwellenländer

Bonn. Der Senior Experten Service (SES) sucht dringend Fachleute für das deutsche Berufsausbildungssystem – für die klassische duale Ausbildung, wie auch für die schulische. Ehrenamtliche Einsätze in Entwicklungs- und Schwellenländern warten auf jeden, der sich mit Fragen rund die ‚Ausbildung Made in Germany‘ auskennt: Struktur, Organisation und Vertragswesen, die Besonderheiten der schulischen und betrieblichen Komponente oder auch des dualen Studiums – all das ist in den Einsatzländern des SES von großem Interesse.

„Die Ausbildung nach deutschem Vorbild genießt international einen hervorragenden Ruf“, sagt SES-Geschäftsführerin Dr. Susanne Nonnen. „Das spüren auch wir. Aus aller Welt werden wir um die Entsendung von Expertinnen und Experten für unser Berufsbildungssystem gebeten. Die Nachfrage ist so hoch, dass wir sie kaum beantworten können.“

Ob in Afrika, Asien oder Lateinamerika – überall dort bemüht man sich um eine Verbesserung der Fachkräfteausbildung und interessiert sich für das hiesige Modell. Berufsschulzentren zum Beispiel wollen ihre Lehrwerkstätten modernisieren und den praktischen Anteil der Ausbildung erhöhen, Lehrkörper mehr über Didaktik und Methodik im berufsbegleitenden Unterricht und zeitgemäße Lehrpläne erfahren.

Hier zeichnen sich Möglichkeiten des Know-how-Transfers ab, den der SES stärker als bislang unterstützen möchte. Dafür sucht er jeden, der bereit ist, praktisches oder theoretisches Wissen über das deutsche Ausbildungssystem weiterzugeben. Gute Fremdsprachenkenntnisse erhöhen die Einsatzchancen.

SES-Einsätze dauern im Schnitt vier bis sechs Wochen und sind für die Expertinnen und Experten kostenfrei. Mehr über eine ehrenamtliche Tätigkeit für den SES erfahren Sie unter www.ses-bonn.de oder von Astrid Klingelhöfer: registrierungnoSpam@ses-bonn.de.