VerA – Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen

Ende 2008 hat der SES für junge Menschen in der Berufsausbildung seine Initiative VerA aufgelegt. Ziel ist die Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen. Denn: In Deutschland werden etwa 25 Prozent aller Ausbildungsverträge vorzeitig gelöst.  

Tandem-Modell zu über 80 Prozent erfolgreich

VerA ist ein deutschlandweites Angebot für Auszubildende aller Berufe und Jugendliche in Berufsvorbereitungs- und Umschulungsmaßnahmen. VerA hilft bei Problemen in der Berufsschule, im Ausbildungsbetrieb und im persönlichen Umfeld.

Das Besondere an VerA ist das Tandem-Modell. Jeder Auszubildende, der Hilfe wünscht, erhält individuelle Unterstützung durch eine Expertin oder einen Experten des SES. Jährlich nehmen rund 3.000 Berufsstarter dieses Angebot in Anspruch – 80 Prozent von ihnen erreichen ihr persönliches Ziel.

Der SES bereitet seine Expertinnen und Experten auf die Übernahme einer VerA-Ausbildungsbegleitung gezielt vor – mit

  • einem zweitägigen Einführungsseminar
  • regelmäßigen regionalen Treffen zum Erfahrungsaustausch

Entstehende Kosten werden durch eine monatliche Aufwandsentschädigung in Höhe von 50 Euro ausgeglichen.

Einsatzdauer, Partner und Kosten

Die Dauer einer VerA-Begleitung richtet sich nach den Bedürfnissen der Auszubildenden. Sie kann sich über die gesamte Ausbildungszeit erstrecken. Ort, Form und Inhalt der Zusammenarbeit legt jedes VerA-Tandem im Einzelfall fest.

Partner des SES bei VerA sind der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der Deutsche Handwerkskammertag (DHKT) und der Bundesverband der Freien Berufe (BFB) mit ihren Kammern. 

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert VerA im Rahmen der Initiative Bildungsketten. Eine VerA-Begleitung ist für Auszubildende, Ausbildungsbetriebe und Berufsschulen kostenfrei